Menü
Umwelt-Zahnmedizin
Biologisch-Ganzheitlich
- Unterschiede zur Schulmedizin
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Unsere Zahnmedizin
Unsere Zahntechnik
Die erste Untersuchung
Befundaufnahme
Beratung
Die Behandlung ...
Zur Person Dr. Klehmet
Impressum/Datenschutz
Unterschiede zur Schulmedizin

Die herkömmliche SCHULZAHNMEDIZIN arbeitet innerhalb der Medizin als fast vollständig isolierte Fachrichtung. Das geht aber nicht nur der Zahnmedizin so. Auch in der Allgemeinmedizin kommunizieren die einzelnen Facharztschaften nicht übermäßig leidenschaftlich miteinander.

Die Zahnmedizin aber treibt es besonders arg. So verneint sie den Einfluß abgestorbener Zahngewebe auf chronische Krankheiten, obwohl dies über die Toxikologie und Immunologie leicht nachzuweisen wäre. Sie tut so, als könne sich innerhalb ein- und desselben Lösungsmittels (Speichel) durch die gleichzeitige Verarbeitung unterschiedlicher noch dazu verlöteter Metalle kein Multimetallismus mit der Bildung von galvanischen Elementen, von meßbaren Mikroströmen und der Herauslösung von metallischen Elementarteilchen (Ionen) bilden.

Sie weiß nichts von der möglichen Anwendung zusätzlicher Techniken in den zahntechnischen Laboratorien zur Homogenisierung von Werkstoffen, um die oben beschriebenen schädlichen Mechanismen vermeiden zu können. Sie tut so, als wäre Amalgam ein homogener und unbedenklicher Werkstoff für die zahnärztliche Füllungstherapie, und in fortschrittlichen Ländern wie Schweden oder Norwegen, die dieses Material längst verboten haben, gäbe es nur Hysteriker. Wenn es Amalgamträger gibt, die nicht darunter leiden ist das nämlich noch lange kein Beweis für die Unschädlichkeit. Es gibt auch Raucher, die überleben. Die Schulzahnmedizin verneint die Freisetzung von Quecksilber als Ursache giftiger und immunologischer Phänomene, die unserer Gesundheit Schaden zufügen.

WORAN LIEGT DAS ALLES?
1) Auch heute noch fehlt in der Zahnmedizin eine umfassende Werkstoffkunde, vor allem aber eine umfassende Werkstofftoxikologie. Werkstoffe werden auf physikalisch-technische Eigenschaften zur Haltbarkeit und zur Verarbeitbarkeit untersucht. Die durchaus möglichen schädlichen Nebenwirkungen dieser Werkstoffe auf unseren Organismus, vorallem wenn sie sich ergänzen, summieren oder gar potentieren, werden von der so genannten "Schul-(Zahn-)Medizin" wenn überhaupt nur sehr unzureichend erforscht.

2) Nach der auch heute leider immer noch fast alleingültigen "Zellenlehre" von Prof. Virchow (um 1850) existiert für die herkömmliche akademische Schulmedizin und Schulzahnmedizin nur die "Zelle" und der "Zellenstaat" als Funktionseinheit für unseren Körper. Der Zwischenzellraum oder auch das weiche Bindegewebe, das Regelsystem unseres Organismus, das zum ersten Mal vom Wiener Ordinarius Prof. Dr. Pischinger (1975) beschrieben wurde, und dessen Bedeutung von Prof. Dr. Heine (er ist einer der Begründer der Universität Witten–Herdecke) in ein erweitertes Funktionsschema gebracht werden konnte, wird von der Schulmedizin trotz elektronenmikroskopischer, biochemischer und physiologischer Beweise in seiner alle Stoffwechselfunktionen regelnden Rolle vollkommen ignoriert und lediglich als Klebeschicht zwischen den einzelnen Zellen interpretiert.

Dies, obwohl wir wissen (auch die Schulmedizin), daß alles was in die Zelle an Stoffwechselprodukten hinein muß, und alles was wieder heraus muß, durch dieses Kontrollsystem durch muß. Hier finden die Blockaden oder Fehlfunktionen statt, die zu chronischen Krankheiten führen, und dies auch mit Hilfe toxischer und/oder immunologischer Fehlreaktionen eingeleitet durch unwissentlich ungenügend verarbeitete oder gar falsch eingesetzte zahnmedizinische dentale Werkstoffe.

Manche Patienten können dies eine geraume Zeit ausregulieren und bleiben gesund; andere haben diese Fähigkeiten leider nicht und erkranken am Ort des geringsten Widerstands. Diese Erkrankung ist dann natürlich chronisch, weil die Gründe immer weiter Fortbestehen und eben nicht beseitigt werden. die Schulmedizin versucht lediglich die Symptome zu lindern, es entstehen ganze schmerzmedizinische Abteilungen, aber wirkliche Hilfe gibt es von der Schulmedizin selten. Eine Verbindung von zanhmedizinischer Belastung und chronischer Krankheit wird im großen und ganzen bis heute verneint. Eine rühmliche Ausnahme ist hier allerdings zu nennen: die Christian Albrecht Universität in Kiel. Hier ist eine Arbeitsgruppe gegründet worden (www.exzellenz-initiative.de/kiel-inflammation-interfaces), die sich mit genau diesen Wechselwirkungen auseinandersetzt.

In allerletzter Zeit scheint hier langsam, ganz langsam eine doch Positive neue Meinungsbildung stattzufinden. Manche meinen sogar schon, daß diese Komplettierung der bisherigen Lehrmeinung schon in vollem Gange sei, wir aber sind für die Gesundheit unserer Patienten sehr, sehr ungeduldig. Uns dauert das alles viel zu lange. Wir könnten schon so viel weiter sein.

3) Die Immunologie, die Matrixlehre (Bindegewebe) sind relativ neue wissenschaftliche Disziplinen in der Medizin. Hier, aber auch in anderen medizinischen Fachrichtungen werden glücklicherweise ungeheuer rasante Fortschritte gemacht. Dieses manchmal atemberaubende neue Wissen spricht sich in der schulmedizinischen Wissenschaft aber nur sehr langsam herum. In der Zahnmedizin aber bisher so gut wie überhaupt nicht. So ist dem amerikanischen Forscher (Immunologie) Ralph Steinman von der New Yorker Rockefeller University 2011 posthum der Nobelpreis für Medizin verliehen worden. Die Arbeit dafür ist aber schon 1973 veröffentlicht worden, und in unserer Praxis richten wir uns schon seit vielen Jahren nach diesen Erkenntnissen. Soviel zur Durchlässigkeit der konservativen akademischen so genannten Schulmedizin für neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

So denken leider auch heute noch viele Mediziner, Allergie sei gleich Allergie. Von Allergien des Typs I, II, III und IV haben sie bis heute noch nie etwas gehört. Sie wissen auch immer noch nicht, daß es für jede dieser Erscheinungen in der Laborimmunologie genaueste wissenschaftliche Testmethoden gibt. Allgemein wird der Hautverträglichkeitstest (Epikutantest) durchgeführt, und das ist alles.

Es kann eigentlich auch nicht als Entschuldigung herhalten, daß die genaueren Testmethoden von den Krankenkassen leider immer noch nicht erstattet werden. Wir glauben, daß die Patienten trotzdem ein Recht darauf haben, über diese Möglichkeiten informiert zu werden. Die erste Disziplin, die diese neuen Testmethoden anwendet, ist die Umweltmedizin, die laufend an Bedeutung gewinnt, aber ihre Kollegen aus anderen Fachrichtungen nur sehr schwer überzeugen kann.

Das bedeutet für alle in der Medizin einen enormen Fortbildungsdruck, dem viele einfach nicht gewachsen sind. Auch für uns ist die Erfüllung unserer Fortbildungsverpflichtung ein enormer zeitlicher und finanzieller Aufwand. Es reicht nicht, sich nur in seiner eigenen Fachrichtung fortzubilden, denn damit kann der menschliche Organismus in seiner Gesamtheit nicht erfaßt werden.
Das was wir heute über immunologische, allergologische aber auch biophysikalische, biochemische und bioelektrische Vorgänge wissen, hätten wir vor fünfzehn Jahren nicht einmal zu denken gewagt. Dieses neue wissenschaftliche Wissen muß sich jeder in der Medizin hart erarbeiten, und da ist es natürlich einfacher, dies alles als esotherischen Hokuspokus zu verunglimpfen.

Das Problem aber bleibt. Es ist sehr schwer, sich mit jemandem über die speziellen Eigenschaften der Englischen Sprache zu unterhalten, wenn dieser ausgerechnet diese Sprache nicht beherrscht.

"NEUE ERKENNTNISSE IN DER WISSENSCHAFT: WERDEN ZUNÄCHST BELÄCHELT, DANN ENTSCHIEDEN BEKÄMPFT UND SCHLIESSLICH ... ALS SELBSTVERSTÄNDLICH HINGENOMMEN.“
(ALBERT EINSTEIN)

Zahnarzt Dr. medic-stom/RU Martin Klehmet - Emslandstraße 9 - 28259 Bremen-Grolland - Tel: 0421-513693 (alle Kassen)