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1) Amalgamfüllungen werden in unserer Praxis aus materialkundlichen, toxikologischen aber vor allem aus immunologischen Gründen nicht mehr ausgeführt. (Nur auf besonderen wunsch und gegen Unterschrift!)
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| Zahn mit Amalgamfüllung |
Fertig behandelter Zahn |
2) Kunststoff- oder Compositfüllungen sind bei uns die Regel und stellen für kleine bis mittelgroße Defekte eine zuverlässige Alternative dar. Sie müssen sehr sorgfältig verarbeitet werden, damit sie eine genügende Haltbarkeit vorweisen, aber vor allem auch damit sie eine genügende chemische Stabilität aufweisen. Andernfalls kann es zum Austritt chemisch instabiler Zwischenprodukte (Monomere) kommen, die dann auch wiederum gesundheitsschädigende Wirkungen haben könnten. So wird bei uns jede Compositfüllung im „Säureätzverfahren“ mit einer vierfachen (!) und progressiv ansteigenden Polymerisationszeit erstellt. Außerdem wenden wir die sog. Sandwichtechnik an (mehrere aufeinander folgende Schichten, die jeweils einzeln ausgehärtet werden). Ihre Gesundheit lohnt diesen Aufwand.
3) Goldgußfüllungen (Inlays) – auch keramisch verblendet - sind immer noch eine zuverlässige aber doch recht teure Füllungsalternative. Sie sollten nach besonderen Fertigungsmethoden (Richtlinien der internationalen Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin) erstellt sein, damit auch hier keine elementaren Metallbestandteile lösen können und dann vom Organismus aufgenommen werden, denn auch hier könnten immunologische Komplikationen entstehen. Unser Praxislabor ist eines von bundesweit knapp fünfzig Laboratorien (einschl. gewerbl. Laboratorien), die dafür zertifiziert sind (Stand 2008). Keramikinlays werden von uns nicht angeboten, weil sie geklebt werden müssen (Monomere).

Keramisch verblendete Inlays |
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